Ratsgymnasium erfolgreich beim bundesweiten Wettbewerb „Informatik-Biber“

Spielerische Auseinandersetzung mit der digitalen Gesellschaft

Wer ist im sozialen Netzwerk "Teenigram" ein Superstar? Kann man aus den komprimierten Aufzeichnungen einer Überwachungskamera Rückschlüsse auf die beobachteten Ereignisse ziehen? Wie viele Minuten braucht der autonome Schneepflug mindestens, um den Weg zu drei Iglus freizuräumen? Auf welchem Weg verlassen die geschnittenen Hölzer das Sägewerk? Und wie sortiert man mit wenig Umräumen einen neuen Teller in der Spülmaschine ein? Beim „Informatik-Biber“ setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten Fragestellungen der Informatik auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich.

Der Online-Wettbewerb „Informatik-Biber“ war noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr. Gut 401.000 Schülerinnen und Schüler machten bundesweit mit. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung um mehr als 28.000 TeilnehmerInnen bzw. um mehr als 7 Prozent. Dank der hohen Teilnehmerzahl ist der „Informatik-Biber“ das Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der digitalen Bildung in Deutschland.

119 Ratsgymnasiast*innen nahmen vom 4. bis 15. November am Online-Wettbewerb teil. 2 Schülerinnen und 7 Schüler konnten nun nach Öffnung der Schule mit einem 2. Preis geehrt werden. Außerdem erreichten 3 Schüler die 1. Preisstufe und konnten ebenfalls mit Sachpreisen geehrt werden.

„Wir danken dem Ratsgymnasium, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere der verantwortlichen Lehrkraft, Christian Finke, für ihr großartiges Engagement anlässlich des „Informatik-Bibers“. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel am Ratsgymnasium mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den besonders engagierten Schulen zu zählen, denn Kenntnisse in diesem Bereich gehören inzwischen einfach zum Grundrüstzeug junger Menschen, die sich dem Berufs- oder Studienleben stellen müssen und sich aktiv in unsere zunehmend digitale Gesellschaft einbringen müssen.“ freut sich Schulleiterin Angelika Hasemann. Der „Informatik-Biber“ weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler*innen auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. „Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Die Schulgemeinschaft des RGS gratuliert den diesjährigen Siegerinnen und Siegern!