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14. Schaumburger Big Band Meeting

Gastgeber "Body & Soul" lädt ein

 

Bereits zum vierzehnten Mal veranstaltet die Big Band Stadthagen "Body & Soul" das Schaumburger Treffen mit einer Gast-Big Band. Nach den Gastgebern „Body & Soul" unter der Leitung von Andreas Meyer wird in diesem Jahr die Uni Big Band Osnabrück aufspielen. Die Stadthäger Big Band, die im letzten Jahr eine Konzertreise nach Paris unternahm und mit der NDR Big Band beim 6. Niedersächsischen Big Band Meeting in Stadthagen spielte, hat seit 2001 jedes Jahr eine besondere Big Band zu Gast.
Einen Klangkörper der besonderen Art bildet die Uni Big Band Osnabrück, die, neben Jazzstandards der letzten 60 Jahre besonders aus Latin-Jazz, Jazz-Rock und Hard Bop, vor allem mit eigenen Arrangements sowie Kompositionen aus der Feder ihres Leiters, bzw. ihrer Bandmitglieder, ihr Publikum begeistert. Peter Witte, seit 1989 Leiter der Big Band, sorgt trotz ständig wechselnder Besetzung in der Band für viel Harmonie sowie positive Spannung und verpackte den unverwechselbaren Sound der Band in die 1998 und 2006 entstandenen CDs. Neben den Instrumentalsolisten bekommen auch Sängerinnen und Sänger immer wieder die Chance, den individuellen Stil der Band zu bereichern. Sei es bei Universitätsmusiken, Open Air Konzerten, kleinen und großen akademischen Feierlichkeiten, oder auch über die Grenzen Osnabrücks hinaus bei Kontakten zu anderen Universitäten, Stadtfesten, oder einfach bei Konzerten in anderen Städten - die Uni Big Band, größtenteils aus Musikstudenten bestehend, findet überall den richtigen Groove.
Das Konzert findet am Sonntag, den 09. März um 16 Uhr in der Aula des Ratsgymnasiums Stadthagen statt. Karten im Vorverkauf gibt es beim Stadthäger Tourist-Info Büro Am Markt 1 für 6,- Euro und ermäßigt 4,- Euro. Das Event wird von den Schaumburger Nachrichten und der Sparkasse Schaumburg unterstützt.

zum Plakat des Meetings

Ausgezeichnet (SN 10.06.13)

RGS als Europaschule

 

Im Landkreis Schaumburg gibt es eine Vielzahl von Schulen, die aufgrund ihrer Unterrichtskonzepte und Philosophien besondere Ehrungen erhalten haben.

Von Oliver Nowak

Landkreis. "Die Auszeichnungen, mit denen sich Schaumburger Schulen schmücken können, ist für uns ein Qualitätsmerkmal", sagt Katharina Augath, Dezernatsleiterin für Schulwesen im Landkreis Schaumburg. Damit könne nach außen hin gezeigt werden, was innerhalb der Schule tatsächlich umgesetzt wird. "Das ist das, was wir damit bezwecken", stellt sie klar.
Eine Auszeichnung stelle klar, dass die Schulen in ihr Unterrichtskonzept einbinden, was in der heutigen Zeit nicht außer Acht gelassen werden sollte. So müssten Schulen, die die Auszeichnung "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" erhielten, spezielle Konzepte entwickeln. "Die Auszeichnungen sind somit einfach kein Stempel, den sich eine Schule ohne Weiteres aufdrücken lassen kann.

Trotz der damit ersichtlichen Unterschiede zwischen ausgezeichneten und nicht ausgezeichneten Schulen werde keine Schule aufgrund einer Auszeichnung finanziell mit Zuschüssen bevorzugt. Die Schulen unternehmen viel, die dadurch vergebenen Auszeichnungen seien eine nette Bewertung nebenbei. Viel wichtiger seien dem Landkreis hingegen die allgemeinen Bewertungen. So könnten sich die Bürger glücklich schätzen, was Schaumburger Schulen leisten würden. "Die Schulabbrecherquote in Schaumburg liegt unter drei Prozent, das ist weit unter dem Landesdurchschnitt", bemerkt Augath. Außerdem liege die Übergangsquote von der Sekundarstufe I zur Sekundarstufe II, der Übergang zum Abitur, über 50 Prozent im Landkreis. "Das ist für eine ländliche Region außerordentlich hoch." Damit spiegele sich die Qualität der Schulen in ganz Schaumburg wieder. "Wenn wir ein, zwei gute Schulen hätten, läge die Quote nicht so hoch. Das ist ein Zeichen für die gute Arbeit der Lehrer und, dass die Schüler gut gefördert werden", stellt sie fest.

Die allgemeinen Bewertungen seien die Pflicht, die es zu erfüllen gelte, die Auszeichnungen der Schulen seien die Kür, die in Schaumburg auf vielfältige Art und Weise umgesetzt werde. Vonseiten des Landkreises würde jedoch keine der Auszeichnungen, die Schaumburger Schulen erhalten haben, favorisiert, gibt die Dezernatsleiterin zu verstehen.

Auszeichnung für ein umfassendes Miteinander

Steinhude. Das Schulzentrum Steinhude ist die erste Lehranstalt Deutschlands, die zur "Weltethos-Schule" ernannt wurde. Mit der Auszeichnung der Tübinger "Stiftung Weltethos" dürfen sich Gymnasium Haupt- und Realschule nun fünf Jahre lang schmücken.
"Durch unsere schulübergreifenden Projektarbeiten konnten wir ein verändertes Miteinander unter den Schülern schaffen", erklärt Regina Lies, Schulleiterin der Haupt- und Realschule Graf-Wilhelm. Der respektvolle Umgang unterschiedlicher Bildungsschichten gehöre genauso zum Weltethos wie der Respekt vor einer anderen Religion.

So arbeiteten bei den vergangenen Projekttagen Gymnasiasten, Haupt- und Realschüler bei Kochkursen oder Lernaufgaben Hand in Hand zusammen. "Dadurch haben die Schüler festgestellt, dass jeder seine eigenen Stärken hat, egal, von welcher Schule er kommt", berichtet Lies.
Ein weiterer Grund, warum das Schulzentrum die Auszeichnung bekam, war, dass sie ihren Respekt vor den Weltreligionen offen kundtat. So pflanzten Schüler und Lehrer insgesamt sieben Bäume, sechs für die sechs Weltreligionen und einen für die Nicht-Gläubigen. "Das sind in Deutschland fast die Hälfte der Bevölkerung", sagt Lies. Auch das Unterrichtskonzept habe sich der Schulleiterin zufolge geändert. Von den fünf Religions- und vier "Werte und Normen"-Lehrkräften befänden sich acht in einem Fortbildungslehrgang. In drei Kursen werden die Lehrer in den Thematiken anderer Religionen geschult, um dieses an ihre Schüler weitergeben zu können.

Bis Sonnabend, 22. Juni, zeigt eine Ausstellung in der Steinhuder Kunstscheune zum Thema Weltethos, wie sich die Schule und die gesamte Ortschaft in diesem Feld engagiert.
Der Lions Club förderte die Schulprojekte mit 1500 Euro. Die "Stiftung Weltethos" steuerte insgesamt 12 000 für alle Projekte in Steinhude bei.

Ein vielfältiges Programm

Stadthagen. "Die Auszeichnung Europaschule ist für uns ein eindeutiges Qualitätsmerkmal", sagt Angelika Hasemann, stellvertretende Schulleiterin des Ratsgymnasiums Stadthagen. Schon bevor die Schule 2001 die Auszeichnung erhielt, war klar, dass der "europäische Gedanke" nicht mehr aus dem Schulalltag wegzudenken ist, erklärt sie.
"Ab 2014 müssen sich die Schulen erneut von der Landesschulbehörde zertifizieren lassen, wenn sie die Auszeichnung behalten wollen", erklärt Hasemann. Rund 140 zu vergebende Punkte könnten Schulen erreichen, eine Mindestpunktzahl von 80 Punkten sei aber Voraussetzung, hieß es unter vorgehaltener Hand.

Hasemann ist dabei durchaus optimistisch, dass das Ratsgymnasium auch nach 2014 weiter Europaschule sein wird. "Wir haben eine Vielzahl an Kriterien, die wir erfüllen." So sei zum Beispiel das Thema Europa in nahezu allen Fächern vorhanden. In Geschichte, Religionslehren und Sprachen gebe es ständig europäische Schnittpunkte.
Darüber hinaus sei das Ratsgymnasium das einzige Gymnasium in Schaumburg, das sowohl Englisch, Französisch, Latein, Spanisch und Altgriechisch als Fremdsprache anbiete. Wobei der Unterrichtseinstieg in Französisch und Latein sowohl in den sechsten und siebten als auch in den zehnten Klassen angeboten wird. Zudem arbeite eine spanische Muttersprachlerin am Ratsgymnasium. Die Schüler können mithilfe des Gymnasiums Fremdsprachendiplome in Englisch, Spanisch und Französisch an den dafür zuständigen Stellen erlangen und werden auf die Prüfungen vorbereitet.

Auch im internationalen Kontakt sei die Schule gut aufgestellt. Es gibt Austauschprogramme mit Schulen in Polen, der Schweiz, Frankreich, Brasilien, den USA und China. Die Schüler nehmen auch regelmäßig an internationalen Musik- und Fremdsprachenwettbewerben teil und es gibt ein deutsch-polnisches Theaterprojekt.
Durch den Zusatz "Europaschule" wird Lehrern, die in Vollzeit arbeiten, eine halbe Wochenarbeitsstunde gutgeschrieben, wenn sie einen Schüleraustausch organisieren. Zudem werden Schüleraustausche durch EU-Mittel finanziell unterstützt.

Ratsband-Töne erklingen in Budapest (SN 31.07.14)

Vier Konzerte in der ungarischen Hauptstadt

 

Die Schulband des Stadthäger Ratsgymnasiums hat kürzlich vier Konzerte in der ungarischen Hauptstadt Budapest gespielt. Ein besonders gut organisiertes Konzert des sinfonischen Blasorchesters verzeichnete Ratsband-Leiter Andreas Meyer vor der Matthias-Kirche im Budapester Burgviertel. Bei dem Auftritt an der Fischereibastei konnte die Ratsband Touristen begeistern.
Stadthagen/Budapest.
Großen Applaus erhielten die jungen Musiker bei einem Austauschkonzert mit dem Musikverein Dorog. Bei dem Auftritt im dortigen Kulturhaus klatschten viele Einheimische rhythmisch zu den Klängen der Bläser. Des Weiteren spielte die Ratsband auch vor der größten Kirche Ungarns, der Basilika von Esztergom, die unter anderem auch Bischofssitz ist. Ein weiterer Open-Air-Auftritt erfolgte vor dem Palotaház-Platz in Visegrád.
Kulturelle Eindrücke erhielten die Schüler unter anderem bei einer Donau-Schiffsfahrt, die von der Margareteninsel im Herzen Budapest startete. Zudem stand für die Musiker eine Kutschfahrt durch die Pußta - die ungarische Steppe - mit einer Reitershow, einer "Tscharda", auf dem Programm. Eine Besichtigung der Budapester Lichterstadt bei Nacht sowie ein Ritterkampf-Spiel am Salomon-Turm sorgten zusätzlich für weitere kulturelle Höhepunkte.

Schüler begeistern mit Weihnachtskonzert (SN 18.12.15)

Mit einem zauberhaften Programm haben die Schüler des Ratsgymnasiums am Mittwochabend die Besucher des alljährlichen Weihnachtskonzertes begeistert.

Stadthagen. Blechbläser und Streicher bis hin zu Chören luden mit ihren Stücken zum Träumen ein. Als Überraschungsgast trug Poetry-Slam-Gewinnern Nina Dopheide ihren Text zur Adventszeit vor.

„Wenn alle so lange spielen dürften, wie sie wollen, würde das Konzert bis Mitternacht gehen“, sagte Angelika Hasemann. Die Schulleiterin ist stolz auf die Leistung ihrer Schüler. Und das zu Recht: Das dreieinhalb Stunden andauernde Konzert hatte ein umfangreiches Spektrum zu bieten. Eltern, Verwandte und Freunde freuten sich auf ihre Musiker.

Die Blässerklassen 5b und 6b eröffneten unter der Leitung von Andreas Meyer mit „Das junge Weihnachtskonzert“ den Abend. Bei ihrer Darbietung von „O du fröhliche“ forderte Meyer das Publikum zum Mitsingen auf: „Das kennen natürlich alle auswendig“.

Die Blechbläser der Juniorband lösten die jüngsten Musiker mit dem Lied „Mary’s Boy Child“ ab, zu dem eifrig mitgeklatscht wurde. Die Jungen und Mädchen der Streicher-AG von Birgit Schulte präsentierten die zwei Lieder „Gavotte in D“ und „Be Thou My Vision“ mit charmanten Tönen.

Gänsehautstimmung verbreitete anschließend das Streichorchester in der Schulaula mit der dramatischen Darbietung von „Carmina Burana“.

Als nächster Programmpunkt standen der Chor der Klassen fünf und sechs unter der Leitung von Christine Fulge mit „We Wish You A Merry Christmas“ auf der Bühne. Im Anschluss dirigierte Gebhard Steinkopf den Mittelstufenchor – unter anderem mit „When Isreal Was In Egypt’s Land“.

Der Auswahlchor überzeugte mit „Feliz Navidad“ und „One of us“. Eine stimmliche Meisterleistung boten auch die Stimmgewalten des Oberstufenchores. Abgelöst wurden die Sänger vom Blechbläserensemble der Ratsband mit „Gabriella’s Song“. Die Büsching- Street Big Band junior und die Büsching-Street Big Band trugen mit ihren musikalischen Darbietungen ebenfalls zum Erfolg des Abends bei.

Das Vororchester der Ratsband lud feierlich zur „Schlittenfahrt in den Alpen“ ein, bevor die Ratsband das Konzert krönend mit dem „Klang der Alpen“ und „Jesus, höchster Name“ abschloss. Für das begeisterte Publikum war das nicht genug – eine Zugabe kitzelten die Besucher den Musikern des Orchesters mit ihrem tosenden Applaus noch aus den Instrumenten. vr

Ratsgymnasium übergibt 3600 Euro (SN 19.12.15)

Laufen gegen Ebola: Unter Leitung des Lehrers Rainer Beddig haben die Schüler des Ratsgymnasiums Stadthagen im Sommer einen „Run for Help“ für die Ebolahilfe in Guinea veranstaltet. Bei dem Benefizlauf kam eine Spendensumme von 3600 Euro zusammen.

Stadthagen. „Wir sind stolz auf unsere hochgradig sozial engagierten Schülerinnen und Schüler“, freute sich die Schulleiterin Angelika Hasemann. Die erlaufene Summe ging an Hans-Eckhardt Flohr. Der ehemalige Chefarzt des Stadthäger Krankenhauses leitete das Geld über einen Arztkollegen vom Hammer Forum an ein Kinderprojekt in Guinea weiter. Dieses Projekt betreibt unter anderem Ebolaprävention und das offensichtlich mit sehr großem Erfolg, heißt es in einer Pressemitteilung. So stehe seit mehreren Wochen die Ebola-Station des dortigen Krankenhauses leer. Mit der Spende des Ratsgymnasiums seien nun in 50 weiteren Schulen in Guinea seuchenhygienische Präventionsmaßnahmen möglich, damit auch dort Ebola-Erkrankungen bald der Vergangenheit angehören. Dazu gehören zum Beispiel Seifenspender, Desinfektionsflüssigkeiten, Medikamente und Aufklärungsunterricht. Die Veranstalter bedanken sich bei allen die mitgelaufen sind und mit jedem gelaufenen Schritt das Leben afrikanischer Kinder gerettet haben. r