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"bunt statt blau" – Kunst gegen Komasaufen" im RGS (SN 12.11.15)

Farbe bekennen

Trocken bleiben: Die Krankenkasse DAK hat mit dem Ratsgymnasium Stadthagen einen neuen Teilnehmer für die Aufklärungskampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ gefunden. Noch bis Freitag können Schüler und Lehrer in der Aula des Gymnasiums eine Kunstausstellung mit Plakaten sehen

Stadthagen (vr). Es handelt sich um die Bilder der Landessieger eines Malwettbewerbs, der regelmäßig Teil der Kampagne ist.
Bei dem bundesweiten Wettbewerb greifen Schüler künstlerisch das Thema Komasaufen auf. Ziel sei es nicht nur, im Kunstunterricht Prävention zu betreiben, sondern auf das Problem des Alkoholmissbrauches bei Kindern stärker hinzuweisen, sagte Marion Winkler bei der Ausstellungseröffnung im Ratsgymnasium.
Die Leiterin der Servicezentren der DAK in Stadthagen und Bückeburg erklärte, dass im Jahr 2013 laut Statistischem Bundesamt deutschlandweit 3000 Kinder im Alter von zehn bis 15 Jahren wegen zu hohen Alkoholkonsums im Krankenhaus gelandet seien. Im selben Jahr habe es der Statistik zufolge 20 000 Alkoholvergiftungen bei den 15- bis 20-Jährigen gegeben.
Winkler ist vom Nutzen der kreativen Kampagne überzeugt. Denn: „Untereinander erreichen sich die Jugendlichen häufig besser.“ Außerdem sähen die Schüler das Thema nach der Beteiligung an dem Projekt aus einem anderen Blickwinkel, machten sich die Risiken des Alkohols eher bewusst.
Das Ratsgymnasium nimmt zum ersten Mal an der Kampagne teil und ist in diesem Jahr die einzige Schule im Landkreis, die sich beteiligt. Schulleiterin Angelika Hasemann war sich sicher, dass die Ausstellung in der Aula jeden in der Schule erreichen werde: „Wir haben sie sehr präsent aufgestellt – man fällt quasi darüber.“ Eine Teilnahme der Schüler am Wettbewerb im kommenden Jahr steht für Hasemann bereits jetzt fest.

„Bühne für Menschenrechte“ rüttelt auf (SN  11.11.15)

Erschreckende Analogien 

Die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 markiert den Übergang zur systematischen Verfolgung von Juden durch die Nationalsozialisten. Hunderte Menschen starben in jener Nacht oder wurden vertrieben, Tausende Synagogen wurden in Brand gesteckt. Auch heute stehen mit Flüchtlingsheime Gebäude in Flammen, die eigentlich Schutz bieten sollen. Diese Analo

Stadthagen (js). Die „Asyl-Dialoge“ arbeiten als dokumentarisches Theater mit Originalberichten von Verfolgten vor, während und nach der Flucht. Die sechs Darsteller auf der Bühne konzentrierten sich ausschließlich auf die sprachliche Wiedergabe der Interviews von Flüchtlingen und engagierten Helfern. Es gab weder ein Bühnenbild noch eine Choreografie. Das war auch gar nicht nötig, die eindringlichen Worte der Protagonisten genügten völlig, um das Publikum in eine Welt voller Angst, Terror und der Hoffnung auf ein besseres Leben zu ziehen. Nur ein Piano-Spieler bekräftigte mit entsprechenden Tönen die Dramatik einzelner Szenen.
So hörten die zahlreichen Zuschauer die Geschichte eines Pakistanis, der in seinem Heimatland mit Freunden für bessere Studienbedingungen protestieren wollte. Als die Polizei das Feuer auf die Gruppe eröffnete, starb dabei ein Kumpan und der junge Mann selbst wurde seither gesucht. Nach vielen Jahren auf der Flucht kam er zwar in Deutschland an, sollte aber bald wieder abgeschoben werden.
Auch die Erlebnisse einer Dolmetscherin, die im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hautnah bei Asyl-Entscheidungen dabei war, berührte mit ihren Schilderungen auf eindringliche Weise. In kurzen Dialogen zeigten die Schausteller der Theatergruppe, wie sie die Arbeit als Dolmetscherin geschildert hat. Teil davon war etwa eine verbitterte Juristin, die in allen Asylsuchenden „Sozialschmarotzer“ sah oder ein „Entscheider“, der von sich glaubte, alle vermeintlichen Regungen von Flüchtlingen psychologisch einordnen zu können und somit zahlreichen Menschen das dringend benötigte Asylrecht verwehrte.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der St.-Martini-Gemeinde, der Gemeinde St. Joseph, der Ecclesia-Gemeinde, der Arbeiterwohlfahrt, dem Diakonischen Werk und dem Ratsgymnasium realisiert. Die unter den Besuchern gesammelten Spenden kamen der Flüchtlingshilfe Stadthagen zugute.gie war das zentrale Thema einer Theateraufführung der „Bühne für Menschenrechte“, die in der Aula des Ratsgymnasiums zu Gast war.

Hasemann als Schulleiterin eingeführt (SN 04.11.15)

Die Landesschulbehörde hat Angelika Hasemann am Dienstag im Rahmen einer Feierstunde zur Schulleiterin des Ratsgymnasiums ernannt. Für die 58-Jährige war es im doppelten Sinne ein Freudentag.

Stadthagen. „Ich hatte in meiner langjährigen Tätigkeit noch nie die Gelegenheit, solch eine Botschaft an dem Geburtstag zu überbringen“, erklärte Schuldezernentin Roswitha Strickstrack-Garcia mit Blick auf das Geburtstagskind, das bereits seit 33 Jahren am Ratsgymnasium tätig ist, davon 27 Jahre in der Schulleitung.

Hasemann hat das Ratsgymnasium seit dem Wechsel von Heinrich Frommeyer ans Bismarck-Gymnasium in Hannover bereits seit Anfang des Jahres kommissarisch geleitet.

Strickstrack-Garcia hob die enge Verbindung von Hasemann zum Ratsgymnasium hervor. „In den zahlreichen Gesprächen zur beruflichen Weiterentwicklung, die ich mit Frau Hasemann im Laufe der Jahre geführt habe, hat sie immer wieder betont: ,Ich gehöre ans Ratsgymnasium.‘ Ein Wechsel an eine andere Schule kam für sie nicht infrage.“

Kreisschuldezernentin Katharina Augath bezeichnete Hasemann als zuverlässige Ansprechpartnerin. Dabei habe sie stets kompetent, still und leise gewirkt und ihre Person nie in den Vordergrund gestellt.

Sichtlich bewegt versprach Hasemann: „Ich werde mich redlich bemühen, mich der lobenden Worte würdig zu erweisen und die Schule mit Respekt und Verantwortungsbewusstsein zu führen.“

Dabei helfen ihr eine bildungsbewusste Elternschaft, begeisterungsfähige Schüler, ein harmonisches Kollegium – und ihr Mann, bei dem sie sich für die Unterstützung bedankte. „Er hält mir immer den Rücken frei und hat immer offene Ohren für mich. Und wer mich kennt, weiß: Das müssen große Ohren sein.“ ber

Stadthäger Schüler gemeinsam für Afrika (SN 29.09.15)

Sechsundzwanzig Schülern eines Religionskurses des ehemals 8. Jahrgangs am Ratsgymnasium haben das Thema „Afrika – vielfältig betrachtet“ bearbeitet.

Stadthagen. Sie führten ein Tagebuch aktueller Ereignisse, organisierten Interviews mit Bürgern aus Schaumburg bezüglich des wachsenden Flüchtlingsstroms und erarbeiteten einen philosophischen Zugang zu den heute gültigen Menschenrechten (UN-Charta).

Ihre Arbeitsergebnisse reichten sie beim Wettbewerb „Schulen gemeinsam für Afrika“ ein und überzeugten damit die Jury, sodass sie den zweiten Platz auf Bundesebene belegten.

Aus der Hand der kommissarischen Schulleiterin Angelika Hasemann erhielten die Teilnehmer eine Urkunde für ihren Einsatz sowie T-Shirts mit dem Aufdruck „Human Rights – für alle. Immer. Überall.“

Zugleich plante und organisierte die Lerngruppe einen Spendenlauf am Schuljahresende, mit dessen Erlös ein Kinderhilfsprojekt in Guinea unterstützt werden soll. Der „Run for Help“ erbrachte zur Freude der Organisatoren einen Betrag von 3600 Euro.

Die Wettbewerbsteilnehmer bestätigten im Gespräch mit ihrem Lehrer Rainer Beddig, der den Spendenlauf organisierte und die Wettbewerbsarbeit leitete: „Wir haben den afrikanischen Kontinent, dessen Kulturen und soziale Strukturen genauer kennengelernt.“ Das wiederum habe ihnen gezeigt, wie sehr Afrika zwischen einerseits großem Potenzial durch eine junge Bevölkerung und Rohstoffreichtum und andererseits viel Elend zerrissen ist.

RGS engagiert sich zum elften Mal für Sozialprojekte in Brasilien

 

Zum 11. Mal hat die Schulgemeinschaft des Ratsgymnasiums ihre in Stadthagen inzwischen bestens bekannte Spendenaktion zugunsten ihrer beiden Straßenkinder-Patenprojekte durchgeführt. Mit den Elternsprechtagen im Februar wurde die seit letztem November laufende Aktion mehr als erfolgreich abgeschlossen.

Die Freude über die unglaubliche Summe von 22.400 Euro ist auf deutscher Seite genauso groß wie auf brasilianischer. Insgesamt wurden damit in den letzten 22 Jahren 212.000 Euro vom Ratsgymnasium nach Brasilien überwiesen. „Das ist für eine schulische Spendenaktion absolut gigantisch", freut sich die Organisatorin Angelika Hasemann.

 

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich auch bei diesem Durchgang wieder äußerst kreativ, um ihre Mitmenschen zum Spenden zu bewegen:

Die 5. und 6. Klassen verkauften z.B. zu verschiedensten Gelegenheiten in der Schule sowie an drei Adventssamstagen in der Marktpassage in Stadthagen selbstgebackene Kekse und Weihnachtsbasteleien. Eine 7. Klasse organisierte ein Fotoshooting für die Besucher der Schul-Weihnachtskonzerte und verkaufte die Bilder dann noch während des Konzertes. Andere führten in ihrer Privatzeit Haussammlungen durch oder entrümpelten ihre Kinderzimmer und Dachböden, um mit dem nicht mehr benötigten Spielzeug und ihren ausgedienten Büchern einen sehr erfolgreichen Basar abzuhalten. Der 9. Jahrgang hat mit großem Erfolg für die Schule einen Neujahrsempfang mit Buffet ausgerichtet, dessen Besucher wiederum großzügig für die Brasilienhilfe gespendet haben. Eine weitere Schülergruppe hat während eines Gottesdienstes in der St. Martini-Kirche eine Weihnachtsgeschichte aus Südamerika aufgeführt. Die Kollekte wurde dankenswerterweise der Brasilienhilfe gewidmet. Zahlreiche andere Schülerinnen und Schüler gaben mit den schuleigenen Musikformationen Benefizkonzerte. Die ganz Mutigen stellten sich mit ihren Instrumenten in kleinen Gruppen auf den Marktplatz - ein aufgeklappter Instrumentenkasten bot reichlich Platz für den gespendeten Geldsegen!

 

Auch den Eltern sowie den Lehrkräften, die ohnehin schon mit großem Zeitaufwand die Aktionen der Schülerinnen und Schüler begleitet haben, ist ein beträchtlicher Teil der Spendensumme zu verdanken.

Ganz besonders freut sich die Schule über das Engagement der ehemaligen Schülerinnen und Schüler, Eltern und auch Kolleginnen und Kollegen der Schule, die einen beträchtlichen Anteil an der Gesamtspendensumme haben. Auch zahlreichen Stadthäger Geschäftsleuten, Organisationen und Vereinen sowie Schaumburger Kirchengemeinden, die alle inzwischen geradezu traditionelle Unterstützer dieser Aktion geworden sind, gilt der uneingeschränkte Dank der Spendenempfänger.

 

"Wir bedanken uns bei allen, die, in welcher Form auch immer, zum Gelingen dieses Projektes, das unserer Schulgemeinschaft sehr am Herzen liegt, beigetragen haben und versichern, dass das Geld zu 100% unseren Patenprojekten zur Verfügung gestellt wird, die es in Absprache mit uns sinnvoll verwenden werden.", versichert die Organisatorin.

Die Spenden kommen zwei Straßenkinderprojekten in São Paulo zugute, in denen elternlosen oder misshandelten Favela-Kindern eine Ausbildung abseits von Straßenkriminalität, Gewalt und Hungerstot geboten wird.

 

Dank und Pläne für die Verwendung der Spendengelder aus unserem Patenprojekt Santa Fé


Eine gute Hälfte unserer Spendensumme, nämlich 11450 Euro sind in der Favela Santa Fé angekommen. Der im Folgenden abgedruckten Mail kann man deutlich die Freude darüber entnehmen. Natürlich gibt es auch sofort Pläne für die Verwendung dieser Summe: Eine der Unterkünfte soll damit renoviert und neu mit Möbeln und sonstigem Equipment ausgestattet werden.
Wir hier am RGS halten das für eine sinnvolle Verwendung, haben die Gelder freigegeben und warten mit Spannung auf die Fotos von dem hoffentlich bald fertig renovierten Haus.

 

Mail vom 28.02.2013:

Dear Angelika,
We were very touched with your e-mail to know the actions developed by your pupils and see them in the photos performing like angels. Yes, they are angels willing to help our children and adolescents. By the way, we would really appreciate if we could post these photos in our newsletter. Would we have your permission.
One of our shelters (Grandmother Ilza´s House) was refurbished in December 2011 and now our efforts have been directed to do the same with the other shelter (My House): reform it and renovate the furniture and appliances. Since the beginning of this year, we have been focused on raising funds to make this house a better place to our children and adolescents. Therefore, we would like to ask for your permission to use this donation for this purpose.
As soon as we have accomplished this dream, it will be a great joy to send you and your pupils a special newsletter with pictures of the items and everything that was done to get a "new house".
Kindest Regards,
Andréa Moraes