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Unser 12. Jahrgang stand Kopf!

Beeindruckende Verkehrserziehung am RGS

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Wenn junge Menschen das 17. Lebensjahr vollendet haben, gibt es für viele nur ein wichtiges Ziel, nämlich den Führerschein und damit die Möglichkeit, mit 17 begleitet und dann mit 18 Jahren unabhängig Auto fahren zu dürfen. Damit ändert sich die Rolle, die sie im Straßenverkehr spielen, deutlich und neue Gefahren und Risiken kommen hinzu. Um sich dieser bewusst zu werden und sie besser einschätzen zu können, hat unser Oberstufenkoordinator Wolfgang Waldmann am 21. August in Zusammenarbeit mit dem ADAC Niedersachen einen für alle Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs verpflichtenden Verkehrssicherheitstag organisiert. 

In einem Überschlagsimulator – einem Auto, welches um die Längsachse gedreht werden konnte – erlebten unsere Schülerinnen und Schüler hautnah die Situation, in der man sich befindet, wenn man nach einem entsprechenden Unfall die Augen aufschlägt und zu realisieren beginnt, was gerade passiert ist. Der Druck im Kopf nimmt unangenehm zu, die Augen tränen, der Gurt schneidet in die Schulter und in das Becken und wenn man den Gurt öffnet, ohne sich abzustützen, fällt man schmerzhaft auf den Kopf. Wer hat eigentlich schon einmal eine echte Vollbremsung erlebt? Unsere Schülerinnen und Schüler durften im Auto des ADAC-Mitarbeiters Platz nehmen und erfahren, welche Kräfte dabei auf den Körper wirken. Natürlich wurde dabei auch der Zusammenhang zwischen der gefahrenen Geschwindigkeit und der Länge des Bremsweges thematisiert.

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Die Ablenkung durch das Handy und das Fahren unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss sind die häufigsten Unfallursachen. Schülerinnen und Schüler durchfuhren mit einem Elektro-Go-Kart einen Slalom-Parcours, einmal ohne und einmal mit einem Handy, in das sie Namen eingeben mussten. Mit Handy wurde ihre Fahrt sehr stockend und einige Pylonen wurden als Opfer der Handy-Ablenkung umgefahren. Wie gut, dass es keine Menschen waren!

Welche Kräfte bei einem Unfall auf das Auto und seine Insassen wirken, wurde anschaulich an einem durch einen Crashtest deformierten Auto demonstriert. Sehr gut konnten die Schülerinnen und Schüler die Funktionen der Knautschzone und der Sicherheitszelle verstehen.

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Ein sehr interessanter und anschaulich gestalteter Vortrag zum Thema „Recht und Verkehr“ rundete diese Sicherheitsaktion im Rahmen des Verkehrssicherheits-Konzepts des Ratsgymnasiums ab, die sowohl von den Schülerinnen und Schülern als auch von den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern als ausgesprochen gelungen bewertet wurde. „Mir ist jetzt auf jeden Fall bewusster geworden, welche Gefahren es im Straßenverkehr gibt.“ lautete der abschließende Kommentar einer Schülerin. Und genau das war das Ziel!!! Wir wünschen unseren nun über die Gefahren im Straßenverkehr aufgeklärten Schülerinnen und Schülern allzeit gute Fahrt!

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