Teacher´s Helper

Chemieunterricht mit dem Smartphone

Einschulung

 „Logge dich mit dem Smartphone ins „ak.net“ ein und schaue dir im Minilabor die Animationen zum Thema Ionenbindung an. Bereitet in der Gruppe einen Kurzvortrag zur Entstehung eines Ionengitters vor.“ So lautete, etwas verkürzt dargestellt, die Aufgabe, die die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c des Ratsgymnasiums Stadthagen von ihrem Chemielehrer Nicolai ter Horst während eines Unterrichtsbesuchs der Bildungsreferentin der Stiftung NiedersachsenMetall, Frau Noack, zu bearbeiten hatten. Auf den Handy- Bildschirmen erzeugten die Schülerinnen und Schüler folgendes Bild und konnten sich anschließend die entsprechenden Animationen ansehen. Die Stiftung NiedersachsenMetall förderte mit einer Spende von 1000 € die Anschaffung dreier Teacher´s Helper – Minicomputer und einiger mit USB-Kabeln anschließbarer Messelektroden. Dass sich diese Ausgabe gelohnt hat, davon konnte sich Frau Noack während ihres Besuchs überzeugen. Aber der Teacher´s Helper kann noch viel mehr, als den Lernprozess durch geeignete Animationen zu unterstützen. Er bietet die Möglichkeit für selbstgesteuertes Lernen durch eine Vielzahl von Lernspielen im Bereich der Chemie. Besonders interessant wird es, wenn Demonstrationsexperimente im Bereich der Messwerterfassung zu Mitmachexperimenten werden. Die Schülerinnen und Schüler können dann auf dem eigenen Smartphone eine Messung konfigurieren, die Messung starten oder stoppen, selbstständig auswerten oder simulierte Messwertkurven erzeugen. Dies alles funktioniert, weil der Teacher´s Helper ein eigenes WLAN “ak.net“ aufbaut und die Handys der Schülerinnen und Schüler sich in dieses Netz einwählen können. Analysen, wie sie eigentlich teuren Großgeräten vorbehalten sind, entstehen in Kombination mit Low-Cost-Geräten auf dem Bildschirm der Smartphones und können von den Schülerinnen und Schülern ausgewertet werden. Schüler und Lehrer sind sich einig, dass der Chemieunterricht mit dem Teacher´s Helper mehr Spaß und Erfolg bringt und freuen sich über die großzügige Unterstützung durch die Stiftung NiedersachsenMetall. So gelingt motivierender Unterricht!

Über Glaube und Unglaube

Deutsch-polnisches Theaterstück begeistert das Publikum

Einschulung

Die deutsch-polnische Theatergruppe des Ratsgymnasiums (unterstützt von 3 Schülerinnen und Schülern des Adolfinums in Bückeburg und einem Schüler vom Wilhelm-Busch-Gymnasium) hat im Lutherjahr – wie könnte es anders sein – ein Theaterstück über Glaube und Unglaube in einer brillanten, vielseits gelobten Inszenierung auf die Bühne gebracht. Es gelang den Darstellerinnen und Darstellern, religiöse bzw. religionsgeschichtliche Inhalte frisch, überzeugend und auf die heutige Zeit übertragen den Zuschauerinnen und Zuschauern nahezubringen. Unter ihnen saßen bei der deutschen Uraufführung im RGS am 20.09.17 nicht nur die versammelten Jahrgänge 10 und 11 samt ihrer Lehrkräfte, sondern in Person des Landesbischofs Dr. Karl-Hinrich Manzke und des Stadthäger Superintendenten Martin Runnebaum auch prominente Kenner der Materie. Auch sie zeigten sich begeistert vom schauspielerischen Können der Akteure. Da kam es nicht durch den Biss in einen saftigen Apfel zur Vertreibung aus dem Paradies, sondern, weil Eva auf einem Apple-Stick Datenklau begangen hatte. Die schwangere Maria wurde mit ihrem Joseph in Begleitung der heiligen drei Könige am Schlagbaum der EU als unliebsamer Flüchtling abgewiesen. Auch der in den USA weit verbreitete Kreationismus blieb nicht unerwähnt. Die dazugehörige Affenhorde begleitete alle Szenen geschmeidig und überzeugend. Nina Dopheide rappte bravourös eine Eigendichtung über Luthers Lebenslauf. Ein zunächst gelangweilter Gott und ein bissiger Teufel griffen am Ende gemeinsam zur Flasche, um sich über ihre missratene Welt gegenseitig zu trösten. Dass die polnischen Schülerinnen ihre Texte teilweise auf Deutsch vortrugen und die Deutschen an einigen wenigen Stellen auf Polnisch, setzte dem Ganzen das Sahnehäubchen auf. Absolut passend untermalt wurden die glänzend gespielten Akte durch eigene Kompositionen von Dietmar Post, die eine kleine Combo gekonnt zur Geltung brachte. Die deutschen Spielleiter Andreas Kraus, Lutz Gräber und Doris Post sowie die polnische Theaterlehrerin Jolanta Bartkowiak haben ganze Arbeit geleistet in den nur 2 Probentagen, die dem binationalen Team zur Verfügung standen. Die überwältigende Resonanz von allen drei Spielorten (RGS, Adolfinum und Lutherkirche Hannover) haben sich alle Beteiligten wahrlich verdient. Wir am RGS freuen uns über den großen Erfolg dieses Projekts und gratulieren allen Beteiligten von Herzen.

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