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Alle Wege führen nach Rom – auch die des Ratsgymnasiums

Lateinschülerinnen und -schüler des neunten und zehnten Jahrgangs besuchen die "Ewige Stadt"

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Jedes Jahr bekommen die Lateinschülerinnen und –schüler des 9. und 10. Jahrgangs des Ratsgymnasiums die Gelegenheit, im Juli oder August an einer Studienfahrt in die ewige Stadt teilzunehmen. In diesem Jahr brach die Gruppe unter der Leitung von Lateinlehrer Peter Meyer und Referendarin Carolin Oltmann gleich nach den Sommerferien auf. Rom bietet natürlich so viele Highlights, dass es unmöglich ist, sie alle in nur einer Woche zu besichtigen. Dennoch erhielten die Schülerinnen und Schüler einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. So standen ein Besuch des Kolosseums, des Forums Romanum, des Pantheons, des Trevibrunnens und der Vatikanischen Museen samt Petersdom auf dem Programm.

Zur umfassenden kulturellen Bildung trugen natürlich auch Pizza, Pasta, Cappuccino (im Cafè Greco) und – dem heißen Sommer geschuldet – Gelato, natürlich im Palazzo del Freddo alias Fassi, einem Geheimtipp unter allen eisverliebten Römern, bei.

Dass „Rom by night“ auch einen Besuch wert ist, davon konnte sich die Schülergruppe am illuminierten Tiberufer und im Stadtteil Trastevere überzeugen.

Am Ende waren sich alle einig: Das war eine (im doppelten Sinne) heiße Fahrt!!!

 
 

Beeindruckende Erlebnisse

Der Brasilienaustausch 2018/2019

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Als erstes besuchten uns unsere brasilianischen Gastgeschwister hier in Deutschland. Wir verbrachten Weihnachten und Silvester zusammen und machten in den Familien verschiedene Ausflüge. Zusammen mit der Austauschgruppe aus Minden fuhren wir im Januar für fünf Tage nach Berlin. In diesen ersten fünf ereignisreichen Wochen bauten sich bereits enge Verbindungen zwischen unseren Austauschpartnerinnen bzw. -partnern und uns auf.

Ein halbes Jahr später machten wir uns auf den Weg nach São Paulo! Nach einigen Stunden Flug kamen wir früh morgens an und trafen das erste Mal auf unsere Gastfamilien, mit denen wir die ersten drei Wochen verbrachten. Wir machten Ausflüge nach Rio de Janeiro, Campos de Jardão und auf die Insel Ilha Bela. Auch in São Paulo selbst haben wir uns getroffen und verschiedene Stadtteile besucht.

In den letzten beiden Wochen haben wir zusammen mit einem Teil der Austauschschülerinnen und -schüler aus anderen deutschen Städten, die ebenfalls am Austausch teilnahmen, zwei Ausflüge unternommen. Es ging zunächst mit dem Bus nach Bonito, wo wir in einem glasklaren Fluss schnorcheln konnten und eine Lagune mit tiefblauem Wasser besuchten. Nach einer Nacht im Hotel fuhren wir weiter nach Foz do Iguaçu, einem riesigen Wasserfall, den wir von brasilianischer und argentinischer Seite aus besuchen konnten. Auf der brasilianischen Seite gab es die Möglichkeit, eine Bootstour zu machen, um möglichst nah an die Wasserfälle heranzukommen. Trocken kam man hier jedoch kaum raus…

Der zweite Ausflug führte uns nach Salvador und Praia do Forte. Beide Orte liegen im Norden Brasiliens. Hier kann man zahlreiche afrikanische Einflüsse auf die Kultur erkennen, z.B. in Bezug auf die Küche oder die Architektur. Sie gehen auf Sklaven zurück, die aus ihrer Heimat in früheren Zeiten nach Südamerika verschleppt wurden. In dieser Region besuchten wir auch das Projeto Tamar, ein Projekt, das sich für Meeresschildkröten einsetzt.

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An einem gemeinsamen Sporttag fuhren wir alle, deutsche und brasilianische Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zu einer der drei beteiligten brasilianischen Schulen, um uns zusammen die Bilder der anderen Austauchgruppen anzusehen und gemeinsam verschiedenste Spiele zu spielen, z.B. Fußball, Volleyball und Basketball. Wir konnten aber auch turnen und, wenn es etwas wärmer gewesen wäre, hätten wir auch schwimmen gehen können. Unser letzter Tagesausflug am Ende unseres Aufenthaltes brachte uns zu dem Sozialprojekt Santa Fé, das unsere Schule im Rahmen der Brasilienspendenaktion seit 1991 unterstützt. Dort hörten wir uns mit Hilfe eines ins Deutsche übersetzenden Lehrers einige Lebensgeschichten der Favelakinder an und beantworteten zahlreiche Fragen.

Die Zeit in Brasilien verging wie im Flug und schon mussten wir uns von unseren Gastfamilien, die uns so herzlich und liebevoll aufgenommen hatten, verabschieden.

 

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