Anmeldung2017

Mit der Harfe zum Erfolg

Silvan Buzalkovski siegt beim Landeswettbewerb von Jugend musiziert
brasilien2017

Silvan begann seine Ausbildung mit der musikalischen Früherziehung im Alter von 4 Jahren. Wie praktisch, dass seine Mutter Musikschullehrerin ist, sie nahm ihn einfach mit in ihren Unterricht. Nach Ende des 2-jährigen Kurses, in dem er auch Notenlesen gelernt hatte, konnte er sich zuerst nicht entscheiden, ob er nun Blockflöte, Akkordeon, Harfe, Schlagzeug oder Gitarre lernen sollte, bis er in den Sommerferien nervte: “Mama, wann kaufst du mir denn eine Harfe?“ Unterricht erhielt er in 20 min Autoentfernung bei Birthe Meyer in der Musikschule Petershagen. Silvan war also 6 Jahre alt, als er mit dem Harfenspiel begann. Seine Mutter lernte gleich mit. Der Unterricht begann mit der Hakenharfe, die in allen Größen zu haben ist und die ihren Namen der Tatsache verdankt, dass man die Halbtöne mit Klappen (Haken) verstellen kann. Heute geht Silvan im Jahrgang 5 in die Bläserklasse am Ratsgymnasium, übt fünfmal in der Woche ca. 30 – 45 min, manchmal schon morgens vor der Schule. Bereits beim Regionalwettbewerb Ende Januar in Syke holte er 23 Punkte in der Harfenwertung. Beim kürzlichen Landeswettbewerb in Wolfenbüttel hatte er 4 MitstreiterInnen aus ganz Niedersachsen in seiner Altersklasse. „Kontrahenten“ gibt es nicht, denn es können auch mehrere erste Preise vergeben werden, wenn alle sehr gut spielen. Silvan erreichte mit der zweitbesten Punktzahl für sein Programm, das unter anderem den „New Blues“ von Deborah Henson-Conant enthielt, einen 1. Preis. Sein Vorbild ist der französische Harfenist Xavier de Maistre. Für eine Pedalharfe, auch Konzertharfe genannt, muss Silvan aber noch tüchtig sparen: Sie ist ab 10.000,- € zu haben! Ein teures Hobby also, aber auch ein sehr klangvolles, wenn man es so meisterhaft beherrscht wie Silvan. Man wird sicher noch von ihm hören.

Leben spenden macht Schule und Spaß!

Knochenmarkspendenaktion am RGS

Slupca2017

Nach diesem Motto hat sich die Schülervertretung des Ratsgymnasiums Stadthagen dafür entschlossen, in diesem Jahr im Rahmen des Projektes für die Humanitäre Schule an der Kampagne der Deutschen Knochenmarkspende (DKMS) teilzunehmen. Alle 15 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter auch zahlreiche Kinder und Jugendliche. Viele dieser Patienten können nur durch eine Stammzellenspende gerettet werden, aber leider gibt es bundes- und weltweit nicht genug Spender. Die Ratsgymnasiasten wollen mit ihrer Aktion dazu beitragen, dass sich das ändert. Dazu haben sich am letzten Tag vor den Osterferien der gesamte 11. Jahrgang sowie eine erhebliche Anzahl der Abiturientinnen und Abiturienten in der Aula zunächst einmal zu einer einstündigen Informationsveranstaltung der DKMS versammelt. Danach haben sich 98 von 130 anwesenden Schülerinnen und Schülern, die mindestens 17 Jahre alt sein müssen, typisieren lassen, d.h. sie haben mit einem Wattestäbchen einen Abstrich von ihrer Wangenschleimhaut machen lassen, der anschließend untersucht und registriert wird. Nach Aussage der DKMS ist diese Typisierungsquote von 75% deutlich überdurchschnittlich. Darauf sind wir stolz! Vielleicht geht ja irgendwann bei einem der Spender ein Anruf ein mit der Bitte, Knochenmark zu spenden, um ein Leben zu retten. Nur ein einziges gerettetes Leben würde die Aktion schon zu einem Erfolg machen. Da eine Typisierung 40 Euro kostet, wird sich die Schule nach den Osterferien auf die Suche nach Sponsoren machen, um Spenden für die DKMS zu bekommen. Besonders motiviert waren die Ratsgymnasiasten, weil sie vor wenigen Monaten einen sehr beliebten Lehrer durch Leukämie verloren hatten. Ihn konnte leider auch eine Knochenmarkspende nicht dauerhaft retten, aber sie hat ihm immerhin sein Leben um 20 Jahre verlängert. Sein Tod hat die Schulgemeinschaft aufgerüttelt. Im Gedenken an ihn haben sich die Oberstufenschülerinnen und –schüler zur Teilnahme an der Typisierung überzeugen lassen. Einen Riesendank an alle, die mitgemacht haben!

 

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